Studie belegt große Attraktivität für Investoren.

Leipzig sorgt immer wieder für positive Schlagzeilen: Die Wirtschaftsleistung stieg seit 2009 um 14 Prozent (bundesweit + 4 %), die Beschäftigtenzahl legte in den letzten zehn Jahren um rund 13 Prozent zu, die Arbeitslosigkeit halbierte sich. Die Einwohnerzahl wächst rapide, so schnell wie in keiner anderen deutschen Großstadt. Dabei kommen junge Leute, meist als Studenten, ebenso wie Erwerbstätige wegen des Jobs hierher.

Das führt zu einer großen Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt. Die Leerstandsquote sank damit spürbar und liegt momentan bei rund 7 Prozent. Inzwischen nimmt auch die Zahl der Neubauprojekte stark zu, denn die Zuzugstendenzen werden sich zwar in mittlerer Zukunft etwas abschwächen, aber nach wie vor deutlich vorhanden sein.

Nach Einschätzung der Forscher werden die Wohnungsmieten deshalb weiter steigen. Dies ist schon deshalb zu erwarten, weil viele Häuser weiter saniert werden und somit einen höheren Standard aufweisen. Dabei bleibt die Mietkostenbelastung nach wie vor die geringste unter den deutschen Großstädten. Zudem schätzt die HSH Nordbank den Leipziger Wohnungsmarkt als nach wie vor nicht angespannt ein. Leipzig hat einfach ein großes Wohnungspotenzial, von dem die Stadt zehren kann.

Im Bundesvergleich bleibt auch das Leipziger Wohneigentum erschwinglich. Zwar haben sich Wohnungen deutlich verteuert (Bestand + 27 %, Neubau + 54 %), doch belastet ein Kauf wegen der nach wie vor niedrigen Zinsen kaum mehr das Einkommen als die Miete. Diese Faktoren machen den Leipziger Wohnungsmarkt sowohl für Investoren als auch für institutionelle Anleger spannend und attraktiv.

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