Leipzig wird immer jünger

Die Leipziger Bevölkerungspyramide hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Vor allem die jüngsten Altersgruppen wuchsen laut aktuellen Statistischen Quartalsberichts überproportional. So ist die Zahl der Vorschulkinder um die Hälfte auf 35.000 Kinder gestiegen. Die Gruppe der Kinder und Jugendlichen im Schulalter nahm sogar um 53,9 Prozent zu. Das liegt zum einen daran, dass viele Familien nach Leipzig ziehen, die Kinder mitbringen, zum anderen an der gestiegenen Geburtenrate.

Auch die Zahl der Studenten hat wieder zugenommen. Inzwischen studieren über 37.000 junge Leute in Leipzig und damit 3,8 Prozent mehr, als ein Jahr zuvor. Dennoch hat Leipzig hier offenbar noch großes Potenzial. Denn im Vergleich deutscher Hochschulstädte liegt die Messestadt auf Platz 21 (Dresden Platz 15, 45.000 Studenten).

All dies zusammen sorgt dafür, dass der durchschnittliche Leipziger immer jünger wird. Mit 42,8 Jahren (2006 noch 43,8 Jahre) sind die Leipziger im Schnitt deutlich jünger als im gesamtdeutschen Vergleich (44,1 Jahre).

Für die Stadt bedeuten diese erfreulichen Ergebnisse auch jede Menge Arbeit. Denn laut Schätzungen wird die Zahl der Minderjährigen bis 2020 schon bei 100.000 liegen (derzeit: 85.400). Entsprechend viele Kitas, Schulen und bezahlbare Wohnungen müssen gebaut werden.

Foto: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

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