Anhaltender Einwohnerboom im Jubiläumsjahr.

Das 1.000. Jubiläum wird ganz groß gefeiert. Die Touristiker der Stadt rühren entsprechend die Werbetrommel und haben dabei großen Erfolg. Noch nie sei das Interesse an Reisen nach Leipzig und in die Region so groß gewesen wie auf der diesjährigen Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin Anfang März, bilanzierte Volker Bremer, Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH. Fast alle namhaften Reiseveranstalter und Airlines informierten sich am Leipziger Stand und fragten vor allem nach aktuellen Angeboten rund um das 1.000. Stadtjubiläum, das Jubiläum „850 Jahre Leipziger Messen“ sowie die Eröffnung des Lutherwegs in Sachsen Ende Mai. Auch das Medieninteresse war noch größer, als in den Vorjahren. „Wir konnten mit diesen Kontakten zahlreiche Leipzig-Reportagen in nationalen und internationalen Magazinen anregen“, so Bremer.

Das positive Medienecho trägt auch allgemein zum guten Ruf Leipzigs in der Welt bei. Befragungen der Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH zeigen, dass Leipzigs Bekanntheit im In- und Ausland wächst und emotional ausstrahlt. Dabei geht es nicht nur um touristische Effekte. Auch als Arbeits- und Wohnort wird Leipzig zunehmend attraktiv. Dies belegen auch die aktuellen Quartalszahlen der Stadt zur Bevölkerungsentwicklung. Demnach ziehen viel mehr Menschen nach Leipzig, als die Statistiker in ihren positivsten Prognosen vorhergesagt haben. So lebten zum Ende des vorigen Jahres 551.871 Menschen in Leipzig, viel mehr als erwartet. Das städtische Statistikamt rechnete mit maximal 29.000 Neu-Leipzigern. Tatsächlich kamen aber 35.000.

Angelockt werden sie durch viele neu geschaffene Arbeitsplätze. So ist Leipzig momentan eine von den größten deutschen Städten, in denen die meisten Jobs entstehen. Innerhalb von 12 Monaten – bis zur Jahresmitte 2014 gerechnet – zählte der Arbeitsort Leipzig 4,9 Prozent mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach lukrativem Wohnraum. Moderne Neubauwohnungen werden momentan genauso stark nachgefragt wie sanierte Altbauwohnungen, und das in nahezu allen Stadtteilen.

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